Die kürzlich veröffentlichte anonyme Bewertung vom 07.01.2025 hat mich zutiefst berührt. Nachdem meine eigene Google-Bewertung gelöscht wurde, sehe ich mich gezwungen, meine Erfahrungen hier zu teilen. Die Frage, die mich beschäftigt, ist: **Wieso werden meine Google-Bewertungen gelöscht? Vor was fürchten sie sich?** Es scheint, als ob die Wahrheit vermieden wird, anstatt sie anzugehen und zu verbessern.
Leider muss ich bestätigen, dass sich die Lage weiter verschlechtert hat. Die Kündigungswelle unter den Pflegemitarbeitern nimmt besorgniserregende Ausmaße an. Erst kürzlich hat wieder eine Pflegehilfskraft gekündigt. Während es schon seit längerem schwierig ist, Pflegefachkräfte zu finden, verschärft sich die Situation nun dadurch, dass auch immer mehr Pflegehilfskräfte – eine unverzichtbare Unterstützung für die Fachkräfte – das Unternehmen verlassen.
Ein Wendepunkt war zweifellos der Weggang unserer kompetenten PDL-Leitung in der ambulanten Pflege, ausgelöst durch fragwürdige emotionale Entscheidungen des Vorstands. Die stellvertretende PDL im ambulanten Bereich ist nun sichtlich überfordert und häufig krank, was mich ernsthaft um ihre Gesundheit besorgen lässt. Diese Situation in der ambulanten Pflege hat spürbare Auswirkungen auf die gesamte Pflegequalität und Arbeitsatmosphäre.
Leider trägt auch die aktuelle PDL in der stationären Pflege eine Mitschuld an der Kündigung von Pflegefachkräften. Trotz offensichtlicher Kompetenzdefizite wird sie vom Vorstand unterstützt. Hier stellt sich die Frage an den Vorstand: Wie kann es sein, dass die PDL-Leitung und ihre Stellvertretung miteinander verwandt sind? Verletzt dies nicht die Compliance-Regeln? Es ist befremdlich, dass diese Regeln in anderen Bereichen strikt eingehalten werden, indem man darauf achtet, dass Verwandte nicht in derselben Pflegestationen arbeiten.
Zudem ist es fragwürdig, wie die stationäre PDL-Leitung effektiv arbeiten kann, wenn die stellvertretende Leitung permanent in der Nähe der PDL-Leitung bleibt und nicht über die verschiedenen Stationen verteilt ist. Dies führt dazu, dass beide nicht den notwendigen Überblick über alle Pflegestationen haben. Die stellvertretende PDL sollte ihren Fokus auf die anderen stationären Bereiche richten, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten.
In dieser angespannten Situation ist es kontraproduktiv, Kollegen einzuschüchtern oder ihnen zu suggerieren, sie sollten dankbar sein, hier arbeiten zu dürfen. Diese Taktik verfehlt ihre Wirkung, wie die steigende Zahl der Kündigungen deutlich zeigt.
Meine Hoffnung ruht nun auf dem Aufsichtsrat. Es ist an der Zeit, dass Veränderungen ganz oben ansetzen, denn dort liegt die strategische Verantwortung für einen reibungslosen Betrieb. Echte Führungsstärke zeichnet sich durch strategische und emotionale Intelligenz aus – Qualitäten, die derzeit schmerzlich vermisst werden.
Diese Situation betrifft nicht nur uns Mitarbeiter, sondern hat direkte Auswirkungen auf die Qualität der Pflege. Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel, bevor irreparabler Schaden entsteht.