Stellenangebot als Store Manager bei PEPCO in Vollzeit/unbefristet.
Verantwortlich für die ganzheitliche Leitung einer Filiale und Teamführung. Bietet neben unbefristetem Vertrag auch eine leistungsorientierte Bezahlung inklusive Bonuszahlungen.
Wie realistisch sind die Aufstiegsmöglichkeiten in einem so umfassenden Job? Hat jemand Erfahrungen mit den Karrierechancen bei PEPCO gemacht?
Aufstiegsmöglichkeiten sind derzeit, bedingt durch die Insolvenz, so gut wie ausgeschlossen. Sollte es in den kommenden Jahren erneut zur Expansion kommen, sind Aufstiegsmöglichkeiten nur dann gegeben, wenn sich mit dem Headoffice gut angefreundet wird. Ohne Beziehungen geht bei Pepco Germany erfahrungsgemäß nichts. Die Bonuszahlungen sind lediglich in den ersten beiden Jahren zuverlässig gegeben, da die Vorgaben teils utopisch werden. (Was sicher von Standort zu Standort variiert)
Mit genügend Durchhaltevermögen kannan hier durchaus weit kommen. Die moralische Seite gegenüber unterstellten, sollte man meiner Meinung aber bestmöglich abschalten (auch hier: das ist Ansichtssache).
Wichtig ist alle Zugeständnisse schriftlich festhalten zu lassen. Dies empfiehlt sich bekannter Maßen nahezu in jedem Unternehmen..
Wie lange dauern die Einarbeitungsphasen, um die geforderten Vorgaben zu erreichen? Besteht bei der Store Manager-Position ein kontinuierlicher Austausch mit dem Headoffice?
Gehalt über Mindestlohn – PEPCO bietet ein Einstiegsgehalt, das über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt.
Gutes Arbeitsklima – Viele Mitarbeiter betonen ein kollegiales und unterstützendes Arbeitsumfeld.
Mitarbeiterrabatte – Angestellte erhalten Rabatte auf Waren, was ein attraktiver Vorteil sein kann.
Körperlich anstrengende Arbeit – Viele der Tätigkeiten, insbesondere im Lager und Verkauf, sind physisch fordernd.
Lange Arbeitszeiten – Mitarbeiter berichten von überlangen Arbeitsstunden, besonders in der Weihnachtszeit oder anderen Hochphasen.
Begrenzte Karrierechancen – Es gibt relativ wenig Möglichkeiten für berufliches Fortkommen und Aufstieg innerhalb des Unternehmens.
Zusammenfassung von KI erstellt. Bei Fehlern bitte Bericht melden.
Viele Unternehmen kämpfen mit hohen Fluktuationsraten. Wie geht PEPCO Germany damit um?
Die Fluktuation bei Pepco ist überdurchschnittlich hoch. Eine spürbare Anstrengung dem entgegenzuwirken ist aus Mitarbeitersicht nicht erkennbar. Es wurden zwar kleine Maßnahmen getroffen,- diese sind jedoch eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Es handelt sich hier aus meiner Sicht mehr um selbstverständlichkeiten, wie sie in anderen Unternehmen schon lange üblich sind. Aktuell herrscht noch die Auffassung, dass alle ersetzbar sind. Geht einer, kommt eben der Nächste. Vorhergehende Leistungen werden nicht wertgeschätzt. Sicher sind Mitarbeiter ersetzbar..das stimmt zumindest zum Teil..jedoch Bedarf es um eine einzelne gute Arbeitskraft mit Berufserfahrung zu ersetzen teilweise gleich zwei neuer Mitarbeiter, um das aufgebaute Niveau zu halten. Hier ist dringender Bedarf zum Umdenken innerhalb des Unternehmens.
Welche konkreten Maßnahmen würden Sie sich wünschen, um die Wertschätzung der Mitarbeiter zu erhöhen und die Fluktuation zu senken?
Maßnahmen gibt es viele. Das fängt schon damit an, den Mitarbeitern in den Filialen zuzuhören. Sich zumindest ab und an die Zeit nehmen, einzelne Mitarbeiter nach ihren Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen/ Wünschen zu fragen. Dies könnte zum Beispiel bei einem alle zwei Jahre stattfindenden Beurteilungsgespräch in Beisein eines Areamanagers passieren (welches es in der Form derzeit nicht gibt). Nach dieser Beurteilung wäre kurz Zeit allein mit einem Areamanager zu sprechen. So fühlen sich auch "Nicht-Führungskräfte" ab und an wahrgenommen.
Weiterhin wäre eine Prämie bei wenig Krankheit im Jahr eine Wertschätzung. Generell eine Überarbeitung der Gehaltsstrukturen. Eine transparente GRUNDtabelle könnte hier helfen. Es ist demotivierend knapp am Mindestlohn zu arbeiten. Hier braucht es klare Abstufungen zwischen untelernt, berufserfahren, ausgebildet mit Berufserfahrung, Betriebszugehörigkeit, Standort (Anforderungen an die Mitarbeiter in Brennpunktfilialen usw..
Die Gehälter können bei besonderen Leistungen von der Tabelle abweichen. Ebenso sind Einmalzahlungen auf Antrag bei Area-Managern für außergewöhnliche Leistungen denkbar, um einfach mal "danke" zu sagen.
Auch regelmäßiges Feedback kann Probleme aufdecken.
Die Arbeitsbedingungen könnten sich verbessern. Zum Beispiel durch höhere Personalschlüssel dürften ab und an freie Kapazitäten entstehen, welche es ermöglichen hier und da mal "an die Hand genommen" zu werden, um einzelne Baustellen gemeinsam zu bearbeiten (=Schulung auf der Fläche).
Dies sind nur ein paar kurze Gedanken auf die Schnelle. Wie gesagt,- hier hilft Zuhören..und nicht nur bei den Führungskräften.
Haben Mitarbeiter bereits Erfahrungen mit diesen Maßnahmen gemacht oder gibt es Beispiele, wo solche Vorschläge erfolgreich umgesetzt wurden?