Bewertungen Ludwig Bönnhoff

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Kaiserstraße 18 - 22
Telefon:  +49 2335 4001
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Bewerter
Ehemaliger Mitarbeiter

Oberbegriff:
undurchsichtig, chaotische Zustände, keine Regelmäßigkeit, Arbeitsatmosphäre äußerst bedenklich.

Gut am Arbeitgeber finde ich:
Nur noch ein paar wenige Leute in der Fertigung mit gesundem Menschenverstand.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich:
schlechte Arbeitsatmosphäre, respektloser Umgang miteinander.

Verbesserungsvorschläge:
Mitarbeiter fördern, klare Strukturen schaffen.

Arbeitsatmosphäre:
Ich würde sie nicht als Arbeitsatmosphäre bezeichnen. Meine Arbeitszeit wurde auf die Sekunde beobachtet;
ich wurde kontrolliert, wann und wie lange ich auf die Toilette gehe; ich wurde kontrolliert,
dass ich auf Zentimeter genau mein Auto parke. Ich wurde gefragt, ob ich mich in der Mittagspause "satt gefressen" habe.
Ich wurde gefragt, iwe viel Kaffee ich aus der Kaffeemaschine in der Büroküche getrunken habe.
Ich durfte keine digitale Fachliteratur benutzen, dafür musste ich privat Fachbücher kaufen.
Ich durfte Wort und Excel nicht benutzen, dafür musste ich privat einen Taschenrechner kaufen.
Ich konnte keine wichtigen Projektdaten ansehen, da sie mit Passwörtern versehen wurden.

Image:
Intern schlecht, extern mit Vorsicht.

Work-Life-Balance:
Ich hatte keine Möglichkeit, das Arbeitszeitkonto zu bewegen, wg. starrer Arbeitszeit, bis auf die Sekunde.

Karriere/Weiterbildung:
Es gibt keine.

Gehalt/Sozialleistungen:
Kein Tarif, jeder handelt das Gehalt für sich aus, keine Sozialleistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein:
Nichts davon gesehen / gehört.

Kollegenzusammenhalt:
Nichts davon gesehen / gehört. In Tierheimen geht man mit Tieren besser um, als Kollegen mieinander hier.
Fast jeder glaubt, er wäre etwas Besseres. Dementsprechend ist der Umgang miteinander.
Bekanntlich stinkt der Fisch vom Kopf.

Umgang mit älteren Kollegen:
Eher umgekehrt. Ein-Mann-Wisser haben hier die Oberhand und sind demnach im Vorteil. Hier keine Rede von Gleichberechtigung. Die "besseren" Kollegen sind hier Platzhirsche und denken, sie sind unersetzbar. Dementsprechend ist ihr Verhalten gegenüber anderen anderen Kollegen. Sie denken auch, alle müssen nach deren Pfeife tanzen.

Vorgesetztenverhalten:
Wer war mein Vorgesetzter? Darüber rätsel ich bis heute noch. Tadel, aber KEINERLEI LOB. Keinerlei Motivation. Nichts.

Arbeitsbedingungen:
Ich hatte nicht mal eine Mailadresse, über die ich kommunizieren könnte.
Hier werden Rätsel aufgestellt und wenn man versucht, "Rätsel zu lösen", kommt sofort der Prügel: "auf eigene Faust gearbeitet".
Es wird mindestens eine Hälfte der Arbeitszeit lautstark über private Angelegenheiten lautstark gesprochen. Das stört und hält von der Arbeit ab.
Wer zu spät kommt, wird als Verbrecher behandelt. Wenn die "besseren" Mitarbeiter selbst zu spät kommen, ist das normal und selbstverständlich.

Kommunikation:
Man mag hier nicht die Frage "Wie geht es dir/Ihnen". Deshalb stellte ich sie auch nicht.
Ich musste auf erniedrigende Fragen unbedingt antworten. Sonst nicht als kommunikativ abgestempelt.
Ich musste auf eindeutig herabsetzende Bemerkungen entgegen lächeln. Sonst wäre ich nicht als sozial abgestempelt.

Gleichberechtigung:
Es gibt keine Gleichberechtigung. Ich musste leider feststellen, dass jeder jeden hinter seinem Rücken verspottet.

Interessante Aufgaben:
Angesichts der Arbeitsbedingungen wurden die Aufgaben uninteressant.

Carina
Expertenfrage

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Vanessa
Expertenfrage

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