Bildungszentrum Bauer

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Frankfurt
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Erfahrungen mit Bildungszentrum Bauer

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Thunder
Datum des Ereignisses 2024-05-31

Die Bildungszentrum Bauer GmbH wirkt auf den ersten Blick vielleicht wie ein ganz normaler Bildungsdienstleister, der für kommunale Arbeitsagenturen und Jobcenter Arbeitsvermittlungsleistungen erbringt. Auf den zweiten Blick fällt jedoch auf, dass das Bildungszentrum Bauer nach Daten der Firmendatenbank Northdata nicht isoliert als ein einzelnes Unternehmen zu betrachten ist. Der Gesellschafter und Geschäftsführer der Bildungszentrum Bauer GmbH ist gleichzeitig nämlich Gesellschafter und Geschäftsführer zweier weiterer Unternehmen. Der Bauer Immobilien GmbH & Co. KG und der Bauer Verwaltungs GmbH - siehe hier:

https://www.northdata.de/Bildungszentrum+Bauer+GmbH,+Frankfurt+a.+Main/Amtsgericht+Frankfurt+am+Main+HRB+47410

Die Bauer Verwaltungs GmbH tritt dabei als Komplementärin für die Bauer Immobilien GmbH auf. Die einzig sinnvolle Erklärung für dieses Konstrukt ist, den Gesellschafter aus der privaten Haftung herauszulösen. Hinzu kommt, dass sowohl die Bauer Immobilien GmbH & Co. KG als auch die Bauer Verwaltungs GmbH nicht veröffentlichungspflichtig sind. Es gibt also keinen öffentlich einsehbaren Geschäftsbericht, Jahresabschluss oder dergleichen. Die einzige Gesellschaft, bei der diese Transparenz zumindest teilweise (in Form einer Geschäftsbilanz) besteht, ist die Bildungszentrum Bauer GmbH. Allein das sollte einen hellhörig werden lassen.
Ein Blick in diese Bilanz der Bildungszentrum Bauer GmbH (z.B. über www.Bundesanzeiger.de) verrät, dass die firmeneigenen Immobilien dort nicht ausgewiesen sind. Das bedeutet, dass diese Immobilien in einer der beiden anderen (nicht veröffentlichungspflichtigen) Gesellschaften bilanziert worden sein müssen, wahrscheinlich in der Bauer Immobilien GmbH & Co. KG - was sollte sonst in einer Immobiliengesellschaft bilanziert worden sein. Wenn dem so ist, dann müsste die Bildungszentrum Bauer GmbH eine fingierte Miete an die Bauer Immobilien GmbH & Co. KG zahlen. Somit käme es zu Kapitalströmen zwischen den einzelnen Gesellschaften ein und desselben Gesellschafters. Genaue Informationen lassen sich hierzu leider nicht gewinnen, da die Bauer Immobilien GmbH & Co. KG ja nicht veröffentlichungspflichtig ist. Das bedeutet also, dass wahrscheinlich Gelder der einzigen veröffentlichungspflichtigen Gesellschaft in eine nicht-veröffentlichungspflichtige Gesellschaft transferiert werden.
Zusätzlich fällt auf, dass die Bauer Immobilien GmbH & Co. KG und die Bauer Verwaltungs GmbH ihren offiziellen Meldesitz an der gleichen Adresse in "Alter Weg 17 in 63691 Ranstadt" ausweisen. GoogleMaps weist unter dieser Adresse jedoch ein Einfamilienhaus aus, wahrscheinlich der Wohnsitz des Gesellschafters und Geschäftsführers. Das Bundestelefonbuch bestätigt diesen Verdacht.
Es scheint sich also nicht um 2 normal arbeitende Gesellschaften sondern um "Briefkastenfirmen" zu handeln, die keiner wirklichen Geschäftstätigkeit nachgehen und wahrscheinlich auch keine angestellten Mitarbeiter dauerhaft beschäftigen. Die wahrscheinlichste Erklärung für dieses Firmenkonstrukt liegt wohl in einer Steuervermeidung bzw. einer Steueroptimierung der Bildungszentrum Bauer GmbH.

Es kommt allerdings noch besser. Der Gesellschafter und Geschäftsführer der Bildungszentrum Bauer GmbH sitzt mitsamt seiner Ehefrau seit vielen Jahren für die SPD im Ortsbeirat seiner Kommune - siehe hier:

https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06440020/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_Bobenhausen_I.html

https://www.spd-ranstadt.de/dl/Landbote_2-2021.pdf

https://ranstadt.de/fileadmin/user_upload/02_gemeinde/politik/wahlen/2021_kommunalwahl/bekanntmachung_wahlvorschlaege_ortsbeiratswahlen.pdf

https://www.yumpu.com/de/document/view/25666928/protokoll-ortsbeirat-bobenhausen-1-seite-vom-8-8-2011

Mit anderen Worten: Ein gewählter kommunaler Volksvertreter unterhält in der Gemeinde, für die er selbst in beratender Funktion als Ortsbeirat tätig ist, zwei nicht veröffentlichungspflichtige Firmen, die auf seine Privatadresse angemeldet sind und deren unternehmerischer Zweck sich wahrscheinlich vorwiegend aus einer Steuervermeidung bzw. Steueroptimierung der Bildungszentrum Bauer GmbH ergibt. Selbst wenn dies nichts Illegales sein sollte, wäre es zumindest moralisch verwerflich, da sich die Bildungszentrum Bauer GmbH selbst aus Steuer- und Sozialversicherungsgeldern finanziert, andererseits aber Möglichkeiten nutzt, um sich der eigenen Steuerzahlung so weit wie möglich zu entziehen. Dass diese Person auch noch ein politisches Mandat in der Gemeinde bekleidet, in der man sich möglicherweise vor dem Finanzamt arm rechnet, ist dabei von ganz besonderer Brisanz. Zum anderen stellt sich die Frage, ob ein kommunalpolitisches Wählermandat überhaupt kompatibel mit der Leitung eines Unternehmens ist, dass sich nahezu vollständig aus kommunalen Geldern finanziert. Auch wenn dies grundsätzlich vielleicht ebenfalls nicht verboten sein sollte, drängt sich die Gefahr der Wettbewerbsverzerrung bei der Vergabe kommunaler Aufträge auf.

Zusätzlich engagiert sich dieser Gesellschafter und Geschäftsführer der drei genannten Firmen auch noch seit vielen Jahren im elitären Rotary Club, dessen örtlicher Präsident er bereits mehrmals war. Siehe hier:

https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/nidda-ort1184448/werner-bauer-praesident-13849405.html

https://www.weg-zum-traumjob.de/images/referenz_rotary.pdf

Auch dieses Engagement ist für sich genommen natürlich sehr löblich, genau wie das kommunalpolitische Engagement. Allerdings muss auch in diesem Zusammenhang die Frage erlaubt sein, ob es hier wirklich um einen sozialen Dienst an der Bevölkerung oder eher um ein Networking zur Gewinnung kommunaler Aufträge geht?

Was man nun mit diesen Informationen anfängt, muss jeder für sich selbst entscheiden, ich allerdings würde um solche undurchsichtigen und unseriösen Unternehmen einen großen Bogen machen.

Leo

Hallo! Ich möchte es besser verstehen!
Bist du sicher, das Unternehmen ist intransparent? Warum sollte das Bauwerk nicht von der Gemeinde unterstützt werden?

Samira

Hallo Leo, ich habe selbst beim Bildungszentrum Bauer gearbeitet, von daher kenne ich so ein bisschen die Struktur. Nicht das Gebäude wird von der Gemeinde unterstützt, sondern das Bildungszentrum Bauer ist ein Arbeitsmarktdienstleister für die kommunalen Jobcenter und Arbeitsagenturen. Von daher finanziert sich das Unternehmen komplett von öffentlichen Geldern - also Steuergeld oder Sozialversicherungsgelder. Also Geld von uns allen. Mir fehlen jetzt konkrete Informationen, ob das Bildungszentrum Bauer konkret Steuern sparen will mit seinen vielen Gesellschaften, aber auch mir fällt ehrlich gesagt kein anderer Grund ein, weshalb man so viele Unternehmen für Arbeitsmarktdienstleistungen braucht. Und wenn das so ist, finde ich das auch ziemlich heftig. Man hält die Hand beim Staat auf und wenn es selbst ans Bezahlen der Gelder geht, von denen man ständig lebt, dann hält man die Hand zu. Ich finde auch, so geht es nicht.

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Sandro
Datum des Ereignisses 2024-05-31
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Die Personalfluktuation ist extrem hoch, was mit der hohen Unzufriedenheit der Mitarbeiter zusammenhängt. Es passiert immer wieder, dass sich in wenigen Monaten komplette Teams austauschen. Damit gibt es auch mal zu wenig und mal zu viel Personal. Es fehlt völlig die Kontinuität. Dadurch entsteht auch punktuell eine übermäßig große Belastung und Überarbeitung der Mitarbeiter. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Qualität der Arbeit jedes Einzelnen aus. Es ist nicht erstaunlich, dass die meisten Mitarbeiter schnell frustriert sind. Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist zwar grundsätzlich gut, aber schwierig, wenn die Mitarbeiter so schnell wechseln. Die Geschäftsführung bekommt hier keine wirkliche Stabilität rein. Dies reicht übrigens bis auf die Ebene der Assistenz der Geschäftsführung, die kürzlich nahezu komplett gewechselt hat. Ich würde sagen, die Mitarbeiter versuchen sich nach Möglichkeit irgendwie selbst zu organisieren, sofern dies möglich ist, um ihre Arbeit irgendwie bewältigen zu können. Auch mit Einarbeitungen für neue Kollegen ist es schwierig, da ja meistens kein bestehendes Personal existiert, dass diese Einarbeitungen vornehmen könnte. Wenn also neue Mitarbeiter gesucht werden, dann gleich so viele, dass eine Integration in die Firma nicht mehr möglich ist.

Für die hohe Personalfluktuation gibt es mehrere Ursachen. Zum einen spottet das Gehalt jeglicher Beschreibung. Bewerber bekommen für die gleiche Tätigkeit sogar beim Jobcenter signifikant höhere Gehälter. Zusätzliche freiwillige Sozialleistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge gibt es auch nicht. Mich wundert, dass in Zeiten des Fachkräftemangels so etwas überhaupt noch Mitarbeitern angeboten wird. Zum zweiten gibt es weder Karrieremöglichkeiten noch Weiterbildungen. Man soll morgens zum Bildungszentrum Bauer kommen, die Aufgaben erledigen, die für das Bildungszentrum Bauer anfallen, und danach wieder nach Hause gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies bei den gezahlten Gehältern irgendjemanden heute noch zufriedenstellt. Drittens sind die meisten Arbeitsverträge befristet und wegen der eher schlechten Auftragslage ist die Zukunftsperspektive ungewiss. Viertens hat der einzelne Mitarbeiter so gut wie keinen Einfluss auf die tatsächliche Tätigkeit, für die er letztlich eingesetzt wird. Zwar ist im einzelnen Stellenprofil natürlich eine Tätigkeitsbeschreibung hinterlegt, in der Praxis fehlt Personal aber an allen Ecken und Enden, so dass immer wieder improvisiert werden muss. Wenn gerade eine neue Maßnahme gewonnen wurde, dann wird das komplette Personal hierfür abgezogen, egal was im eigenen Vertrag steht. D.h. auch eine Aufgabenstabilität gibt es nicht. Eigenes Mitspracherecht, Fehlanzeige. Es ist noch nicht einmal so, dass ein Kunde, während seiner Maßnahme von einem einzelnen Jobcoach betreut wird, sondern in jedem Vier-Augen-Gespräch hat der Kunde einen anderen Coach vor sich sitzen und der Coach ständig einen anderen Kunden, so dass auch nie ein Coach weiß, was jetzt in der Vergangenheit konkret schon besprochen und vereinbart wurde. Wirkt extrem unprofessionell und ist für den Mitarbeiter auch ziemlich frustrierend, weil man ja keine Fortschritte sieht.

Die entscheidende Ursache für die vielen verzwickten Probleme ist dabei die Geschäftsführung. Kommunikation ist entweder gar nicht vorhanden oder leider durch Lügen und Unwahrheiten geprägt. Es ist für jeden Mitarbeiter sehr frustrierend, wenn von der Geschäftsführung etwas behauptet wird und Wochen später erfährt man, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entsprach. Das macht das Vertrauen in die Führungsebene völlig kaputt. Nicht mal die absoluten Basics stimmen bei dieser Geschäftsführung. Statt Probleme offen anzusprechen, wird versucht, Mitarbeiter gegeneinander auszuspielen. Die Mitarbeiterfluktuation ist vor allem dadurch sehr sehr hoch.
Ich befürchte, dass ohne einen wirklichen Neuanfang mit einer neuen Geschäftsführung die Probleme der Bildungszentrum Bauer GmbH immer größer werden.

Insgesamt handelt es sich um einen von der Geschäftsführung heruntergewirtschafteten Bildungsträger mit einer sehr schlechten Zukunftsperspektive. Ich würde mir als Bewerber wirklich sehr gut überlegen, ob ich mir so etwas antue.

Sandro

Die Geschäftsführer der Bildungszentrum Bauer GmbH sind gleichzeitig auch die Gründer der Gesellschaft, von daher scheidet eine Klage gegen die Geschäftsführung wegen bewusst schadhaften Verhaltens aus. "Thunder" hat in seinem Beitrag sehr schön herausgearbeitet, dass offenbar die ganze Konstruktion des Bildungszentrums Bauer zurückhaltend ausgedrückt ziemlich dubios ist. Von daher habe ich keine große Hoffnung, dass dieser Bildungsträger eine langfristig positive Zukunft vor sich hat.

Anja

Dubios? Aber bist du dort ständig als Teilnehmer oder?

Heat
Datum des Ereignisses 2024-05-31

Die Bildungszentrum Bauer Gmbh wirkt nicht nur von ihren Strukturen und von den unternehmerischen, politischen und sozialen Aktivitäten ihres Gesellschafters und Geschäftsführers her reichlich dubios, sondern ist offenbar auch schon in der Öffentlichkeit mehrfach negativ aufgefallen. Siehe hier:

https://www.op-online.de/offenbach/offenbach-streit-qualifizierungsmassnahme-langzeitarbeitslose-5030814.html

Offenbar haben insgesamt 40! Teilnehmer einer Vermittlungsmaßnahme des Bildungszentrums Bauer eine Petition gegen die Maßnahme unterschrieben und bei dem Auftraggeber - der kommunalen MainArbeit aus Offenbach - eingereicht. Der Vorwurf lautet, dass die Teilnehmer in der Maßnahme weder etwas lernen noch in Arbeit vermittelt würden. Zusätzlich werde bei der Zusammenstellung der einzelnen Teilnehmergruppen kein Wert auf den individuellen Leistungsstand gelegt, sondern völlig heterogene Gruppen willkürlich zusammengesetzt. Am heftigsten ist sicherlich der Vorwurf, dass das Privatleben der Arbeitsuchenden überwacht werde, indem z.B. bei Arztterminen das Bildungszentrum Bauer Kontrollanrufe bei dem entsprechenden Arzt tätige und sich als Angehöriger ausgebe. Einigermaßen schwerwiegende Vorwürfe, die gesetzlich so nicht zulässig und moralisch kaum vertretbar sind. Doch erstaunlicherweise scheint es in Folge dessen nicht zu einer ernsthaften und kritischen Maßnahmeüberprüfung durch die MainArbeit gekommen zu sein. Ganz im Gegenteil, ein zuständiger Mitarbeiter der MainArbeit teilt mit, dass er mit einer Vermittlungsquote von ca. 25%! äußerst zufrieden sei. Interessant ist dabei, dass in den Verdingungsunterlagen von einer angestrebten Vermittlungsquote von mindestens 30% die Rede ist. Siehe hier:

https://sgb2dialog.wordpress.com/2015/06/11/die-zustande-im-bildungszentrum-bauer/

Worauf sich also die Zufriedenheit mit dieser Vermittlungsquote konkret gründet, bleibt unverständlich. Doch damit nicht genug, der gleiche Mitarbeiter der MainArbeit bestreitet zwar, dass es zu Überwachungen des Privatlebens der Teilnehmer käme, gibt dann allerdings genau das zu. Man versuche bei längerer Erkrankung den Kontakt mittels Hausbesuchen zu halten und außerdem sei ein Ziel der Maßnahme auch, Schwarzarbeit zu verhindern. Wozu sollten die Hausbesuche also sonst dienen, wenn nicht der Überwachung des Privatlebens der Teilnehmer, wenn hierdurch Schwarzarbeit verhindert werden soll? Auch die Behauptung, dass Teilnehmer unterschiedlichen Leistungsstandes in zu heterogenen Gruppen gemischt würden, könne nicht stimmen, da die Betroffenen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse meistens sowieso falsch einschätzen würden. Achso. Genau aus diesem Grund braucht es wahrscheinlich auch die MainArbeit und die Bildungszentrum Bauer GmbH. Die Betroffenen sind ja nicht in der Lage genau zu artikulieren, wie man sie leistungsgerecht am sinnvollsten fördern kann.
Irgendwie kommt mir das ganze so vor, als sei nun eine qualitativ wirklich schlecht laufende Maßnahme an die Öffentlichkeit gelangt und der zuständige Auftraggeber versucht mit äußerst grenzwertigen und teilweise sogar schlicht falschen Behauptungen irgendwie das aufgewendete Steuergeld zu rechtfertigen.

Der Gipfel der Unverschämtheit ist aber der Geschäftsführer des Bildungszentrums Bauer. Er streitet einfach ab, dass Gruppen gemischt würden. Das haben sich also die Teilnehmer offenbar kollektiv ausgedacht. Wahrscheinlich handelt es sich um eine schlicht falsche (erlogene) Schutzbehauptung, da die Verdingungsunterlagen genau diese Massenveranstaltungen ausschließen und die individuelle Förderung als ein Ziel ins Zentrum der Maßnahme stellen. Siehe erneut hier:

https://sgb2dialog.wordpress.com/2015/06/11/die-zustande-im-bildungszentrum-bauer/

Doch damit nicht genug. Der Geschäftsführer der Bildungszentrum Bauer GmbH legt direkt nach, indem er einigen Teilnehmern vorwirft, gar keine Beschäftigung anzustreben. Offensichtlich wird hier mit unglaublich billigen und einfachen Unterstellungen und Beleidigungen gearbeitet, um die Kritik der Teilnehmer unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Eigentlich unglaublich, wenn man bedenkt, dass die diskreditierten Teilnehmer das Bildungszentrum Bauer letztlich finanzieren. Wahrscheinlich handelt es sich auch hier nur um eine armselige Schutzbehauptung, um die berechtigte Kritik an den miserablen Bildungsumständen zu rechtfertigen. Interessant ist dabei, dass der Geschäftsführer zur Legitimierung der eigenen Qualität gleich eine Statistik parat hat. In einer durchgeführten Teilnehmerbefragung seien 96,7% mit der Qualität des Bildungszentrums Bauer zufrieden. Eine beachtliche Zahl, wenn sie stimmen würde. Doch leider handelt es sich nachweislich um eine weitere Lüge des Geschäftsführers. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Teilnehmerkritik wurde nämlich noch gar keine Befragung durchgeführt, sondern erst mehrere Tage später. Man kann wohl ausschließen, dass ein Geschäftsführer die Gabe besitzt, das Ergebnis einer Befragung bereits Tage vorher auf die Nachkommastelle zu kennen. Siehe hier:

https://sgb2dialog.wordpress.com/2015/06/11/die-zustande-im-bildungszentrum-bauer/

Das Bildungszentrum Bauer macht aber leider nicht nur medial keine besonders gute Figur. Zusätzlich gab es auch juristisch einige Auffälligkeiten. So hat die Bildungszentrum Bauer GmbH offenbar Maßnahmen bei Teilnehmern abgebrochen, die Kritik an der Qualität der Bildungs- und Vermittlungsleistung geäußert hatten. Infolge dessen kam es zu vorübergehenden Sozialleistungskürzungen bei den Teilnehmern. Dass der Maßnahmeabbruch dabei gar nicht gesetzeskonform war, scheint dabei das Bildungszentrum Bauer wenig zu interessieren Siehe hier:

https://www.sozialgerichtsbarkeit.de/node/2338/pdf

Im vorliegenden Fall hatte ein Teilnehmer einer Maßnahme des Bildungszentrums Bauer vor dem Sozialgericht gegen den Maßnahmeabbruch und der daraus resultierenden Sozialleistungskürzung geklagt und Recht bekommen. Somit mussten die Sozialleistungen nachbezahlt werden. Die Bildungszentrum Bauer GmbH hatte in diesem Zusammenhang behauptet, dass der entsprechende Teilnehmer sich in einem persönlichen Gespräch beleidigend gegenüber einer Mitarbeiterin geäußert habe, weshalb ein sofortiger Maßnahmeabbruch gerechtfertigt sei. Das Gericht stellt allerdings fest, dass dieser Vorwurf "viel zu unsubstantiiert" sei. Im Klartext bedeutet das, die Bildungszentrum Bauer GmbH hat vor Gericht irgendeine Behauptung aufgestellt, für die es weder Belege noch irgendwelche Hinweise gibt. Man könnte auch sagen, es ist irgendetwas völlig aus der Luft gegriffen und dem Gericht präsentiert worden. Theoretisch könnte es auch einfach nur eine Lüge gewesen sein. Dies ist übrigens ein beliebter Trick, um Verfahren in die Länge zu ziehen und so die Gegenseite zu zermürben. Rein rechtlich aber ein sehr grenzwertiger und heikler Vorgang, der je nach Einzelfall auch als versuchter Prozessbetrug ausgelegt werden könnte und dann strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Zusätzlich weist das Gericht darauf hin, dass nicht geklärt werden kann, ob es sich bei der entsprechenden Maßnahme der Bildungszentrum Bauer GmbH überhaupt um eine "ganzheitliche Integrationsleistung" und damit um eine "zumutbare Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit" handelt. Das Sozialgericht beurteilt die Qualität der entsprechenden Maßnahme also als so schlecht, dass sie dem Bildungszentrum Bauer unter Umständen sogar abspricht, überhaupt eine Leistung im Sinne des kommunalen Auftraggebers zu erbringen. Ferner äußert sich das Gericht verwundert hinsichtlich des Umgangs mit Teilnehmerkritik. "Eine derartige Kritik ... ist erlaubt und muss auch im Interesse der Antragsgegnerin liegen, die ja sicherlich wissen will, wie wirksam die von ihr angebotenen Maßnahmen sind". Mit anderen Worten ist hier gerichtlich festgestellt worden, dass die Bildungszentrum Bauer GmbH - zumindest in diesem Fall - wenig Interesse an Teilnehmerkritik zeigt, sondern stattdessen die Beschwerdeführer diskreditiert und aus Maßnahmen entfernt, anstatt sich mit dem sachlichen Inhalt der Kritik auseinanderzusetzen. Irgendwie klingt das sehr ähnlich wie die Kritik der Teilnehmer aus Offenbach von der MainArbeit.
Die Mehrheit der Betroffenen hätte wohl die Mühen eines Prozesses vor dem Sozialgericht nicht in Kauf genommen, um sich das eigene Recht zu erstreiten. Andere haben vielleicht gar nicht den fachlichen Sachverstand, um einen solchen Prozess anzustrengen. Somit dürften wohl die meisten dieser Fälle unentdeckt bleiben. Ich vermute ganz stark, das weiß auch das Bildungszentrum Bauer.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass diese beiden Fälle exemplarisch für den Umgang des Bildungszentrums Bauer mit Kritik sind. Kritiker werden zunächst eingeschüchtert und wenn das nicht hilft werden schwerere Geschütze wie öffentliche Diskreditierungen und Maßnahmeabbrüche aufgefahren. Wenn sich die Betroffenen dann wehren und auf die eine oder andere Weise an die Öffentlichkeit gehen, dann werden einfach Lügen erzählt, damit die Öffentlichkeit den Eindruck bekommt, dass es sich um einen Einzelfall handelt. Somit soll wohl das grundsätzlich unseriöse und dubiose Bildungszentrum Bauer-System gedeckt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Verhalten langfristig erfolgreich sein kann.

Unternehmer!

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Hellraiser
Datum des Ereignisses 2024-05-31
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Da die Gehälter für die gleiche Tätigkeit deutlich unter dem Niveau von Arbeitsagenturen oder Jobcentern liegen und die Lage des Firmenstandortes mit peripher noch geschönt umschrieben wäre, ist die Voraussetzung für eine positive Arbeitsatmosphäre ohnehin kaum gegeben. Wer nun glaubt, dass die Geschäftsführung wenigstens ein positives Arbeitsklima fördert, um die eigenen Mitarbeiter zu halten, liegt leider falsch. Ganz im Gegenteil, im letzten Jahr haben eine Reihe von Kollegen gekündigt. Leider war in den meisten Fällen die Geschäftsführung der Hauptgrund der Kündigung. Zusätzlich ist die Mitarbeiterfluktuation extrem hoch, also die Mitarbeiter bleiben auch nur kurze Zeit in der Firma. Es fehlt auch völlig die Gesamtkoordination. Teilweise arbeiten die Mitarbeiter gegeneinander, ohne es zu wissen. Hierfür wäre eigentlich die Geschäftsführung verantwortlich, die auch in diesem Punkt völlig versagt. Dies liegt zum einen sicherlich daran, dass die fachliche Qualifikation der Geschäftsführung zu schwach ist, um die Arbeit bzw. die Qualität der Mitarbeiter einschätzen zu können und zum anderen fehlt es auch auf ganzer Linie an Führungskompetenz. Die Geschäftsführung hat nicht wirklich realisiert, dass die Mitarbeiter das Kapital eines Bildungsträgers sind. Nach außen wird zwar etwas anderes kommuniziert, allerdings handelt es sich hierbei weitgehend um Lippenbekenntnisse. Die Geschäftsführung sorgt nicht für eine offene Gesprächskultur, sondern für das genaue Gegenteil. Kritik wird zerredet und abgebügelt statt konstruktiv verarbeitet. Das Bildungszentrum Bauer wäre gar nicht schlecht aufgestellt, wenn die Geschäftsführung die Kollegen doch nur einfach mal machen und deren jahrelange Erfahrungen einbringen lassen würde, anstatt jede Kleinigkeit, mit eigenem Unwissen regeln zu wollen. Dann käme sicher auch eine wesentlich konstruktivere Arbeitsatmosphäre dabei heraus. Der Geschäftsführung gelingt es auch nicht, ergebnisoffene Diskussionsthemen in den Raum zu stellen. Zwar wird in den Meetings zwar immer wieder in die Runde gefragt, ob noch Anmerkungen oder Anregungen bestehen, aber erstens finden die Meetings so gut wie immer in der Freizeit, also außerhalb der regulären Dienstzeit, statt. Eine gesonderte Vergütung oder dergleichen gibt es nicht. Das nervt eigentlich jeden Mitarbeiter. Es ist auch etwas beschämend für einen Bildungsträger, der damit wirbt, mit Menschen arbeiten zu dürfen, hier keine bessere Lösung anzubieten. Für Eltern ist es oft nicht so leicht, die entsprechenden Meetings einzurichten. Natürlich hat in so einer Gesprächssituation niemand wirklich Interesse, eigene Anliegen vorzubringen, wenn eigentlich jeder nur nach Hause will bzw. auch nach Hause muss. Zweitens werden diese Meetings nicht in erster Linie einberufen, um durch konstruktives Feedback das Unternehmen weiterzuentwickeln, sondern um Neuigkeiten der Geschäftsführung zu verkünden. Dadurch geht ein Großteil der Zeit schonmal mit diesen wenig ergiebigen Gesprächthemen drauf. Und drittens habe ich nicht wirklich den Eindruck, dass Feedback oder Kritik wirklich gewollt ist. Im Gegenteil, kritische Stimmen werden eingeschüchtert.

Doch nicht nur die Stimmung ist wegen der Geschäftsführung wirklich tief im Keller, sondern die Geschäftsführung schafft es auch, eigentlich interessante Aufgaben durch ihre permanente Überforderung auf ganzer Linie, wirklich schlecht zu machen. So wird beispielsweise schon erwartet, dass man grundsätzlich auch für andere Standorte zur Verfügung steht, wenn an der eigentlichen Tätigkeitsstätte derzeit zu wenig Teilnehmer angeworben werden können. Wenn also z.B. in Frankfurt aktuell zu wenig Teilnehmer vor Ort sind, dafür aber in Eschborn eine neue Maßnahme gewonnen werden konnte, wird erwartet, dass man zumindest vorübergehend nach Eschborn geht, um dort den Personalmangel auszugleichen. Hier macht sich leider wieder eine seit Jahren völlig verfehlte Personalpolitik bemerkbar. Darüber hinaus muss man auch immer wieder kurzfristig irgendwo einspringen, wenn Kollegen krank oder im Urlaub sind. Eine wirkliche Vertretungsplanung gibt es nicht, so dass immer wieder kurzfristig improvisiert werden muss. Das führt auch zu dem Problem, dass man regelmäßig mit wechselnden Kunden zu tun hat, so dass man mit einem festen Kundenstamm gar nicht kontinuierlich arbeiten und die Situation des Kunden weiterentwickeln kann. Mir fällt immer wieder auf, dass in bestimmten Bereichen, die Arbeit einfach im Flow ist und richtig gut läuft, weil sich die Kollegen entsprechend abgestimmt haben und mittlerweile ein eingespieltes Team entstanden ist. Und plötzlich kommen Vorgaben von der Geschäftsführung, die so überhaupt nicht zu den eigenspielten Arbeitsprozessen passen. Dies hat sicher mit fehlender fachlicher Qualifikation der Geschäftsführung zu tun. An sich wäre das auch kein Problem, wenn denn die Geschäftsführung ein Interesse daran hätte, eine Rückmeldung der Mitarbeiter über die neuen Vorgaben einzuholen und eventuell die eigenen Vorschriften zu korrigieren. Leider passiert genau das Gegenteil. Teilweise werden auch neue Vorschriften ohne irgendeine Begründung eingeführt oder Begründungen vorgeschoben oder teilweise auch direkt gelogen. Hier fehlt es der Geschäftsführung zusätzlich an Sozialkompetenz. Auch das ließe sich noch tolerieren, wenn die Geschäftsführung wenigstens an dieser fehlenden Sozialkompetenz arbeiten würde. Es gibt ja auch für kleines Geld schon ganz gute Basiskurse zum Thema "Mitarbeiterführung", allerdings wäre mir nicht bekannt, dass die Geschäftsführung jemals versucht hätte, auf diese Weise ihre Defizite abzubauen.

Der Gipfel der Absurdität ist dann noch, dass in den Stellenausschreibungen mit Argumenten geworben wird, die der Realität diametral entgegenstehen. Zusätzlich wird in Zeiten von Prämien, Gutscheinen, Fahrtkostenübernahmen etc. mit kostenlosen Getränken für die Mitarbeiter geworben. Man könnte dies zwar als Peinlichkeit und Lächerlichkeit abtun, wenn es nicht die ganze Verzweiflung der Geschäftsführung ausdrücken würde, einem schlechten Arbeitsumfeld (schlechte Gehälter, kaum erreichbarer Standort, schlechte Arbeitsatmosphäre, miserable Geschäftsführung etc.) doch noch irgendetwas positives abzugewinnen. Zu Essen werden den Mitarbeitern übrigens die vom MHD abgelaufenen Süßigkeiten aus dem eigenen (kostenpflichtigen) Süßigkeitenautomaten zur Verfügung gestellt. Eine Cafeteria oder eine Kantine gibt es übrigens am Standort nicht. Der nächste Einzelhändler ist etwa 15min. zu Fuß entfernt. In Zeiten des Fachkräftemangels kann man so etwas eigentlich als Zumutung bezeichnen.

Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass sich unter dieser Geschäftsführung an diesen Umständen irgendetwas ändert. Es sind einfach schon zu viele Verbesserungsvorschläge an der desolaten Geschäftsführung abgeprallt. Ich kann nur jedem empfehlen, einen großen Bogen um dieses Unternehmen zu machen.

Marion B.
Datum des Ereignisses 2024-04-30
Benutzerbewertung:

Das Hauptproblem beim Bildungszentrum Bauer ist eindeutig die Geschäftsführung. Weder fachliche noch persönliche noch soziale Kompetenz ist vorhanden. Mit den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes ist die Geschäftsführung völlig überfordert. Sie erachtet die Mitarbeiter als Unternehmenseigentum, die dort eingesetzt werden können, wo gerade Bedarf besteht. Die Stellenausschreibungen wirken nicht ansprechend und einladend, sondern abstoßend und abschreckend. Es ist kein Wunder, dass sich hierauf niemand bewirbt. Geworben wird immer mit flachen Hierarchien und mit dem Firmenmotto "Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch". Doch schon im Bewerbungsgespräch merkt man, dass wirklich nichts weniger der Realität entspricht als dieses Motto. Die Mitarbeiter warten bis heute darauf, dass die vor 4 Jahren installierte Klimaanlage endlich in Betrieb genommen wird. Jeden Winter fallen in nahezu allen Kursräumen die Heizungen aus. Seit über 5 Jahren ist das Betriebsgebäude eine einzige Baustelle und Kundengespräche oder Gruppenkurse werden regelmäßig durch ein lautes Bohren oder Hämmern unterbrochen. Der Firmenstandort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln so gut wie nicht erreichbar. Die nächste U-Bahn-Station ist zu Fuß ca. 20min. entfernt und ein Bus fährt 2 Mal pro Stunde. Wenn es in Strömen regnet oder im Winter Minusgrade herrschen, ist das wahrlich kein Vergnügen. Eine Kantine oder Cafeteria gibt es bis heute nicht, obwohl sie vor über 5 Jahren von der Geschäftsführung bereits versprochen wurde. Viel deutlicher kann man den eigenen Mitarbeitern kaum zeigen, dass sie nicht im Mittelpunkt des Unternehmens stehen. Man könnte fast schon den Eindruck gewinnen, das Ziel bestehe darin, den eigenen Mitarbeitern die Arbeit so schwer und so unangenehm wie möglich zu machen. Der Gipfel der Unverschämtheit ist aber noch, dass die Geschäftsführung keine Kritik fachlich kompetenter Mitarbeiter duldet. Mehrmals hat sich die Geschäftsführung von kompetenten und wirklich wichtigen Mitarbeitern getrennt, die konstruktive Kritik geäußert hatten, obwohl derzeit ein enormer Fachkräftemangel in eigentlich allen Abteilungen herrscht. (vom Administrator gelöscht) Einige Mitarbeiter sind daraufhin vor das Arbeitsgericht gegangen und haben ausnahmslos ihre Prozesse gegen das Bildungszentrum Bauer gewonnen. Kündigungen wurden so rückwirkend rückgängig gemacht oder das Bildungszentrum Bauer musste hohe Entschädigungen zahlen. Auch wurden freiberuflichen Mitarbeitern Honorare nicht ausgezahlt. Teilweise unter grotesken und vorgeschobenen Gründen. Auch diese Mitarbeiter haben geklagt und Recht bekommen. Das Bildungszentrum Bauer musste auf diese Weise hohe Verzugszinsen und Gerichtsgebühren bezahlen. Man braucht sich wirklich keine Gedanken über Fahrtkostenübernahmen, Gutscheine oder andere Benefits Gedanken zu machen, wenn der Arbeitgeber noch nicht mal seinen rechtlichen Basisverpflichtungen nachkommt. Die Geschäftsführung scheint davon auszugehen, dass die Mitarbeiter froh sein können, einen Job beim Bildungszentrum Bauer zu haben.

Anonym

Ich finde sehr gut, dass das hier mal zur Sprache kommt. Mehrmals hat das BZB schon gegen das Arbeitsrecht verstoßen und Mitarbeiter gesetzeswidrig gekündigt und mehrfach hat das BZB Prozesse vor dem Arbeitsgericht verloren. Auch dass Freiberufler ihre Honorare nicht erhalten und dann das BZB verklagt haben, kann ich bestätigen. Es herrscht eine total miese Geschäftsmoral bei der Geschäftsführung. Ich habe noch rechtzeitig die Kurve gekriegt, aber ich würde jedem empfehlen, das Unternehmen definitiv zu meiden oder so schnell wie möglich zu kündigen, wenn man schon dort ist.

Samira

Ja ich kann leider auch bestätigen, dass schon Mitarbeiter gegen das Bildungszentrum Bauer geklagt haben. Alle, die ich kenne, haben Recht bekommen und es ging eigentlich immer um Kündigungen, die nicht gesetzeskonform waren. Auch, dass Gelder an Freiberufler nicht ausgezahlt wurden, kann ich bestätigen. Auch hierzu gibt es meines Wissens zumindest ein Gerichtsurteil gegen das Bildungszentrum Bauer. Es wird also definitiv mit dem Gesetz bei den eigenen Mitarbeitern nicht so genau genommen. Kein Wunder, dass sich dort niemand mehr bewirbt. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen ist echt heftig und wenn man mal genau hinschaut, dann sind die meisten Stellen schon seit über einem Jahr ausgeschrieben. Offenbar gab es kaum Bewerbungen in der Zeit. Wenn man mit den Mitarbeitern auch so umgeht, ist man wohl selber Schuld.

Verena
Angestellter
Datum des Ereignisses 2024-04-30

Die sogenannte erweiterte Geschäftsführung ist das Hauptproblem beim Bildungszentrum Bauer. Ehrlich gesagt habe ich noch nie so viel Inkompetenz und Arroganz in einer Führungsebene erlebt wie beim Bildungszentrum Bauer. Mich wundert wirklich, wie das Bildungszentrum Bauer mit dieser Geschäftsführung schon so lange am Markt sein kann. Zum einen sorgt sie dafür, dass die Entlohnung gemessen an den geforderten Qualifikationen und Tätigkeiten fast schon als prekär anzusehen ist. Ein Jobcoach verdient keine 19,00 € brutto die Std. Dafür wird dann auch noch die Teilnahme an Meetings außerhalb der Dienstzeit erwartet. Fast überall verdienen Vermittler, Jobcoaches oder Dozenten für die gleiche Tätigkeit deutlich mehr als beim Bildungszentrum Bauer. Zum anderen gibt es auch keine Aufstiegschancen, so dass man sich gehaltsmäßig auch gar nicht verbessern kann. Hierarchisch betrachtet gibt es die Ebene der Mitarbeiter und die Ebene der erweiterten Geschäftsführung (also Geschäftsführer und Assistenten der Geschäftsführung). An einigen Standorten gibt es noch den Status "Standortleiter", aber ansonsten keine hierarchische Ebene. Die Geschäftsführung wirbt in diesem Zusammenhang mit flachen Hierarchien. Das müssen wir uns in fast jedem Meeting anhören. Das kann eigentlich nur als Zynismus aufgefasst werden. Dazu kommt noch, dass die Arbeitsverträge in der Regel auf 1 Jahr befristet sind und auch nicht immer verlängert werden. Und zu guter Letzt wird noch ein extrem hohes Improvisationstalent von den Mitarbeitern erwartet, weil kurzfristige Krankheitsausfälle immer wieder kurzfristig kompensiert werden müssen. Interessanterweise passiert dies immer wieder und die Geschäftsführung bekommt es nicht hin, die Probleme einmal nachhaltig und übergeordnet zu lösen und wirklich belastbare Vertretungspläne zu entwickeln.

Die Geschäftsführung scheint auf ganzer Linie überfordert zu sein. Die Personalführungskompetenz ist nahe Null und deshalb würde ich auch niemandem empfehlen, überhaupt eine Bewerbung an diesen Bildungsträger zu richten.

Wonderland
Datum des Ereignisses 2023-11-30

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt schlecht. Nach außen hin wird zwar das Thema "Teamarbeit" beim Bildungszentrum Bauer immer wieder groß geschrieben. Auch in den Stellenausschreibungen ist ständig hiervon zu lesen. In der Praxis ist davon allerdings so gut wie nichts mehr übrig. Die Geschäftsführung macht Vorgaben und wer sich kritisch gegen diese äußert, wird gekündigt. Mehrfach habe ich diesen Prozess beobachtet. Die Teamarbeit scheint sich also darauf zu konzentrieren, nicht passende Teammitglieder zu entfernen. Die Kommunikation von der Geschäftsführung zu den Mitarbeitern erfolgt nur einseitig. Wenn es überhaupt mal Meetings gibt, dann grundsätzlich außerhalb der Dienstzeit (also in der Freizeit der Mitarbeiter) ohne gesonderte Vergütung. In den Meetings werden Neuerungen verkündet, ein Dialog findet nicht statt. Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern ist deutlich besser, allerdings eher weil das Bildungszentrum Bauer chronisch auf allen Ebenen unterbesetzt ist und jeder die Kollegen unterstützen möchte, weil man selbst auch auf die Unterstützung der Kollegen angewiesen ist. Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist daher zwar insgesamt recht gut, allerdings herrscht eine enorme Fluktuation vor, weil viele Mitarbeiter innerhalb sehr kurzer Zeit aus Protest gegen die schlechte Geschäftsführung gekündigt haben bzw. kündigen. Das Verhalten der Geschäftsführung kann man nämlich nur als arrogant und weltfremd bezeichnen. In den eigenen vier Wänden werden Neuerungen erarbeitet, ohne das Fachpersonal einzubeziehen. Damit gehen die erarbeiteten Neuerungen in der Regel am Bedarf völlig vorbei. Kritik zu den ausgearbeiteten Neuerungen wird nicht geduldet. Kritisches Personal wird eingeschüchtert bzw. wenn auch das nicht hilft, gekündigt.

Hinzu kommt, dass die Geschäftsführung keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten schafft, weil sie zwischen sich (erweiterte Geschäftsführung) und den "normalen" Mitarbeitern (Jobcoaches, Dozenten etc.) keine Hierarchiestufen geschaffen hat. Das wird dann auch noch als "flache Hierarchien" verkauft. Die Geschäftsführung scheint noch nicht einmal zu merken wie arrogant das eigentlich in den Ohren der Mitarbeiter klingt.

Wegen der völlig abgehobenen und weltfremden Haltung der Geschäftsführung, der extrem hohen Fluktuation der Mitarbeiter und dem mittlerweile kaum erträglichen Personalmangel, für den die Geschäftsführung ursächlich verantwortlich ist, kann man die Arbeitsbedingungen nur als miserabel bezeichnen. Raumbuchungen werden kurzfristig verändert. Teilnehmer erhalten andere Informationen als die Mitarbeiter, so dass es jeden Morgen zu Völkerwanderungen im Haus kommt, weil Teilnehmer oder Dozenten ihre Räume nicht finden. Für kurzfristige Personalausfälle gibt es keinen Plan B, so dass jeden Tag neue Diskussionen entstehen, welcher Kollege nun welchen Ausfall decken kann. In den Kursräumen ist seit fast 4 Jahren eine Klimaanlage installiert, die bis heute keinen einzigen Tag funktionsfähig war. Ausnahmslos jeden Winter fallen die Heizungen aus. Teilnehmer und Dozenten beschweren sich hierüber jedes Jahr aufs Neue und es ändert sich an diesen Problemen absolut nichts.(vom Administrator gelöscht)

Ich kann daher niemandem eine Beschäftigung bei der Bildungszentrum Bauer GmbH empfehlen. Es gibt für jede ausgeschriebene Stelle des Bildungszentrums Bauer in der Rhein-Main-Region sympathischere und besser bezahlende Arbeitgeber, mit sicheren Arbeitsverhältnissen und einer besseren Work-Life-Balance.

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Datum des Ereignisses 2023-12-31
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Das entscheidende Problem sehe ich beim Bildungszentrum Bauer darin, dass durch eine völlig verfehlte Personalpolitik viele Mitarbeiter im Laufe des letzten Jahres gekündigt haben und nun eine deutliche Unterbesetzung entstanden ist. Die Geschäftsführung hat Mitarbeiter in der Probezeit gekündigt, weil sie gewagt hatten, Entscheidungen der Geschäftsführung zu kritisieren. Auch bei freiberuflichen Kräften wird von einer sofortigen Kündigung durchaus häufig Gebrauch gemacht. Leider ist dieses Verhalten symptomatisch für den Umgang der Geschäftsführung mit den eigenen Mitarbeitern. Dadurch ist mittlerweile auch ein schlechter Ruf des Bildungszentrums Bauer entstanden, weshalb sich auch keine qualifizierten Mitarbeiter mehr beim Bildungszentrum Bauer bewerben und qualifizierte Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Hinzu kommt noch ein wirklich ungünstiger Standort und eine schlechtere Bezahlung als bei alternativen Arbeitgebern. Sogar die Arbeitsagenturen und Jobcenter zahlen für die gleiche Tätigkeit teilweise erheblich mehr. Daher sehe ich ehrlich gesagt keinen einzigen Grund, der qualifizierte Bewerber veranlassen sollte, sich beim Bildungszentrum Bauer zu bewerben. Besonders dramatisch ist, dass das Bildungszentrum Bauer in den letzten etwa 2 Jahren massiv an Teilnehmern eingebüßt hat, das heißt auch die Einnahmesituation nicht mehr so ist wie sie einmal war. Ich vermute daher, dass das Bildungszentrum Bauer auch gar keine ausreichenden finanziellen Mittel hat, qualifizierte Bewerber anzulocken und dadurch immer weitere Lücken im Personalbestand gerissen werden. Dies ist in Zeiten von teilweise kräftigen Lohnerhöhungen allerorten natürlich fatal.
Mein Eindruck ist, dass das Bildungszentrum Bauer schon jetzt eigentlich die wenigen bestehenden Maßnahmen und Teilnehmer gar nicht mehr wirklich betreuen kann. Ein wirkliches Wachstum durch Gewinnung neuer Maßnahmen und Teilnehmer ist daher unmöglich, wodurch weitere Einnahmen verloren gehen. Ich habe mittlerweile den Absprung vom Bildungszentrum Bauer geschafft und bin sehr froh darüber, weil ich den Eindruck habe, dass sich das Bildungszentrum Bauer in einer Verliererspirale befindet, die sich kaum mehr aufhalten lässt.
Interessenten würde ich daher definitiv von einer Bewerbung abraten. Sollte man tatsächlich eine Arbeit beim Bildungszentrum Bauer aufnehmen, wird man nicht in ein intaktes Team integriert werden können, was einen einarbeiten oder Fragen beantworten könnte. Diese Teams sind einfach nicht mehr da. Man wird sich also weitgehend in Eigenregie in bestehende Abläufe einarbeiten müssen. Die Geschäftsführung erzählt zwar immer, dass man sich mit Fragen an sie wenden könne, allerdings sieht die Realität doch deutlich anders aus. Wenn die Geschäftsführung überhaupt mal Zeit hat, dann hat sie meistens keine Ahnung von entsprechenden Vorgängen. Als Bewerber würde ich mir gut überlegen, ob ich mir so etwas antue und zu einem Unternehmen auf der Verliererstraße gehe oder mich nicht doch gleich an anderer Stelle bewerbe. Für Arbeitsvermittler aber auch für Dozenten gibt es ja wirklich genügend andere Möglichkeiten.

Welche sozialen Medien nutzt Bildungszentrum Bauer in Frankfurt?