Deutsches Employer Branding – welche EB-Aktivitäten führen deutsche Unternehmen durch?
Das Employer Branding auf dem deutschen Arbeitsmarkt floriert, und der neueste internationale Bericht zeigt, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen, um die interne Funktionsweise ihres Unternehmens und die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Erfahren Sie mehr über die neuesten Daten.
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Employer-Branding-Aktivitäten in Deutschland
Worauf achten deutsche Personalverantwortliche bei der Prüfung von Lebensläufen am meisten? Sind die Methoden der deutschen Unternehmen identisch mit den Werten, die in anderen Ländern vertreten werden? Der jüngste Employer Branding Now-Bericht hat die Stärken von Corporate Branding auf dem deutschen Arbeitsmarkt ermittelt. Im Gegensatz zu den anderen Ländern, die an der Umfrage teilgenommen haben, wird in Deutschland weniger Wert auf Faktoren wie:
- Geschlecht,
- Alter,
- Herkunft,
- Religion.
Für Personalverantwortliche sind die Fähigkeiten der Bewerber und die im Vorstellungsgespräch präsentierten Qualifikationen am wichtigsten. Vielfalt in der Belegschaft eines Unternehmens ist in vielen Ländern eine Priorität, und die Umfrage zeigt, dass 48 Prozent der deutschen Arbeitgeber dies als einen sehr wichtigen Aspekt bei der Einstellung betrachten, während andere Länder mit 61 Prozent zustimmen.
Rapport Employer Branding Now
Die von Universum durchgeführte Analyse zum Thema Employer Branding basiert auf einer Befragung von mehr als 1.100 Geschäftsführern, Managern und Personalverantwortlichen aus verschiedenen Teilen der Welt. Die Daten basieren auf Befragten aus 71 Ländern, davon 87 Personen aus Deutschland. Wie schneidet Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ab? Nun, für deutsche Arbeitgeber haben bei der Einstellung von Mitarbeitern die Bereitschaft, Neues zu lernen, und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten oberste Priorität. Unabhängig davon, in welchem Land Sie einstellen, ist es immer eine gute Idee, Ihre Bereitschaft zu signalisieren, sich beruflich weiterzuentwickeln, und Ihre Bereitschaft zu zeigen, neue Herausforderungen anzunehmen.
Worauf achten deutsche Personalverantwortliche?
Mit Blick auf die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland haben die Personalvermittler prognostiziert, welche Personalanforderungen in Zukunft am wichtigsten sein werden. Nun, 41 Prozent von ihnen glauben, dass die Erwartungen gleich bleiben werden, während 30 Prozent sagen, dass die Anforderungen bald steigen werden. Gleichzeitig sind die Arbeitgeber besorgt, denn ⅓ der Befragten glauben, dass es in einem Jahr immer schwieriger werden wird, qualifizierte Bewerber zu finden. Die Gründe für den Mangel an willigen Arbeitskräften sind der demografische Wandel und ein Mangel an geeigneten Fähigkeiten und Ausbildungen bei den Bewerbern. Beeinflusst wird die Situation auch durch den wahrgenommenen Anstieg der Nachfrage nach Fachkräften in fast allen Branchen.

Herausforderungen für das Employer Branding auf dem deutschen Arbeitsmarkt
Deutsche Unternehmen sind bestrebt, ein Image als guter Arbeitgeber zu pflegen und gleichzeitig auf die externe Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Bewerbern zu achten. Employer Branding hilft dabei, eine starke Marke aufzubauen, die von aktuellen und zukünftigen Mitarbeitern gut wahrgenommen wird. Welche EB-Aktivitäten werden in Deutschland durchgeführt? 41 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Aktivitäten auf Datenerfassung und durchgeführte Umfragen stützen.
Wie erhalten deutsche Unternehmen ein gutes Image bei ihren Mitarbeitern?
Eine gute Kommunikation ermöglicht es, zu verstehen, was die eingestellten Mitarbeiter vom Unternehmen erwarten, und festzustellen, wie die Marke von den Bewerbern gesehen wird. Es ist viel einfacher, eine wichtige Entscheidung auf der Grundlage einer Umfrage bei der Zielgruppe zu treffen. Beim Aufbau des Images eines guten Arbeitgebers ist es wichtig, offen für die Bedürfnisse der derzeitigen und künftigen Mitarbeiter zu sein und angenehme Bedingungen für die berufliche Entwicklung zu schaffen. Die Mitarbeiter schaffen eine bestimmte Organisationskultur, und je zufriedener die Mitarbeiter sind, desto positiver ist das Image des Unternehmens.